Landsmannschaft (oder lat. natio, Plural nationes) ist ein alter Ausdruck für einen nach Herkunftsland ausgerichteten Zusammenschluss von Universitätsangehörigen, später nur von Studenten.
Die Landsmannschaften waren im Mittelalter an den Universitäten eine Möglichkeit, sich mit Professoren und Studenten aus der Heimat zu treffen. So war das an den frühen hohen Schulen in Ravenna, Bologna, Salerno und Padua, aber auch in Paris üblich.
Beispielsweise gab es an der Karls-Universität Prag eine böhmische Landsmannschaft (zu der Deutsche und Tschechen gehörten) dazu eine bayrische, eine polnische und eine sächsische. Die Mitglieder der Universität schlossen sich der jeweiligen Landsmannschaft an, die ihrer Herkunft am ehesten entsprach.

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